Bundesgerichtshof, VIII. Zivilsenat,
17.12.1997, VIII ZR 231/96



E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :

I. [...]

II. [...]

1.
Zutreffend und von der Revision unbeanstandet ist das Berufungsgericht davon ausgegangen, daß das Rechtsverhältnis der Parteien kraft Rechtswahl (Art. 27 EGBGB) deutschem Recht und damit den Gewährleistungsregeln des Bürgerlichen Gesetzbuches unterliegt.

Eine Anwendung der Convention on Contracts for the International Sale of Goods vom 11. April 1980 (CISG) als Teil der deutschen Rechtsordnung (vgl. BGHZ 96, 313, 322 f noch zum EKG; Schlechtriem/Herber, CISG 2. Aufl., Art. 6 Rdnr 16) scheidet aus, weil Art. 100 Abs. 2 CISG dessen zeitlichen Geltungsbereich auf Verträge beschränkt, die an oder nach dem Tag geschlossen worden sind, an dem das CISG in dem betreffenden Vertragsstaat in Kraft getreten ist. Das war in Deutschland erst am 1. Januar 1991 (BGBl. 1990 II, 1477) und damit nach dem Vertragsschluß der Parteien am 18. Januar 1990 der Fall.

2. [...]


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